Gesundheit Informationen zu Lichtmangel

So wird der innere Schweinehund zum Frühlings-Fan

Bild LeitstungstiefWährend die einen Bäume ausreißen möchten und so richtig geistig fit sind, erleben die anderen ein erstes Jahrestief. Schwere Glieder, Nebel im Kopf und trotz Dauernickerchen will die deprimierende Antriebslosigkeit nicht weichen: Ein klarer Fall von Frühjahrsmüdigkeit. Viele Faktoren sind verantwortlich für die gedrückte Stimmungslage: Schmuddelwetter, Lichtmangel, Zeitumstellung oder ein Vitaminmangel während der kalten Monate machen dem Körper und der Seele zu schaffen. Manche Menschen tendieren dazu, den Frühlings-Blues einfach zu verschlafen – doch wer beruflich oder familiär eingespannt ist, braucht aktive Strategien, um wach und leistungsfähig zu bleiben.

Viel frische Luft wirkt Wunder gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Foto: djd/Cefavora memo

Keine Chance dem Winterspeck

WinterspeckLangschläfer dürfen sich freuen: Ende Oktober wird ihnen dank der Zeitumstellung eine Stunde Schlummern geschenkt. Doch gleichzeitig bedeutet der Beginn der dunklen Jahreszeit häufig auch eine Reduzierung in puncto Aktivität. Spätestens dann, wenn es draußen stürmt und in Strömen regnet, möchte man sich nur noch mit einer Decke auf dem Sofa verkriechen. Zudem packt viele eine unbändige Lust auf süße und fettige Speisen. Dies hat einen Grund: Da der Lichtmangel die Ausschüttung zahlreicher Hormone, die für das Wohlbefinden verantwortlich sind, blockiert, wächst das Verlangen nach Zucker, der ähnlich wie Licht auf den Hormonstoffwechsel wirkt. Doch das Schwelgen in kalorienreichen Leckereien plus weniger Bewegung schlägt sich bei vielen Menschen deutlich auf den Hüften nieder. Nicht selten wird dann versucht, die überflüssigen Kilos mit Crashdiäten wieder loszuwerden.