Gesundheit Informationen zu Knochen

Arthrose die Berufskrankheit für Handwerker

Stundenlang beim Parkettverlegen auf den Knien kauern, als Krankenpfleger Patienten heben und umbetten, beim Kellnern schwer beladen zwischen Tischen und Küche hin- und herlaufen – manche Berufe gehen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Knochen. Das ist nicht einfach nur körperlich anstrengend, sondern kann auch das Risiko für Gelenkerkrankungen erhöhen. So sind Tätigkeiten, die mit fortwährendem Knien, Hocken, Stehen, schwerem Heben oder Tragen einhergehen, mit dem Auftreten von Arthrosen assoziiert.

Starke Muskeln – geringere Sturzgefahr

GesundheitstrainingEine hohe Türschwelle, rutschige Fliesen oder eine tückische Teppichkante, und schon liegt man da. Der ärztliche Direktor der Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg warnt: „Stürze treten im Alter sehr häufig auf – mit schwerwiegenden Folgen. In Kombination mit einer Osteoporose führen sie oft zu Knochenbrüchen. Circa 30 Prozent aller Älteren über 65 Jahre stürzen einmal oder mehrmals pro Jahr, unter Pflegeheimbewohnern liegt die Sturzquote bei über 50 Prozent.“ Gerade für ältere Menschen kann ein Sturz schlimme Auswirkungen haben: Abgesehen von ernsthaften Verletzungen schränken viele Betroffene ihre Aktivitäten ein, da sie einen erneuten Sturz befürchten. Eine zwar verständliche, doch fatale Reaktion, denn Bewegung kann dem Knochenschwund und Sturzrisiko vorbeugen und ist zugleich ein entscheidender Teil der Osteoporosetherapie.