Wie man einen guten und qualifizierten Homöopathen erkennt

HomoeopathieVor allem bei chronischen Erkrankungen kann die Homöopathie heute viel erreichen. Eine Besserung wird hier auf sanfte Weise erzielt – mit Mitteln, die Körper und Seele nicht zusätzlich belasten, sondern die Selbstheilungskräfte der Patienten in Schwung bringen. Das funktioniert aber nur dann, wenn hinter der Behandlung qualifizierte Fachkräfte mit der entsprechenden Ausbildung stehen. Doch Homöopathie ist kein geschützter Bereich des Gesundheitswesens. Wer nur nach einem „Homöopathen“ Ausschau hält, kommt mit etwas Glück zu einem guten homöopathischen Arzt. Mit etwas Pech gelangt er stattdessen zu einem selbst ernannten „Experten“, der statt auf ein langjähriges Medizinstudium nur auf einen mehrwöchigen „Schnellkurs“ verweisen kann.

Wichtig ist das Gütesiegel

Eine Richtschnur für alle, die auf der Suche nach einem wirklich kompetenten Arzt sind, ist das Homöopathie-Diplom des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Es garantiert, dass der damit ausgezeichnete Mediziner die bestmögliche Aus- und Weiterbildung in Sachen Homöopathie erhalten hat. Das Gütesiegel wird nur Ärzten verliehen – und konkret nur solchen, die mindestens 100 Weiterbildungsstunden in diesem Spezialgebiet absolviert haben. Es garantiert außerdem, dass der Mediziner in seiner Praxis in den vergangenen Jahren überwiegend homöopathisch gearbeitet hat.

Im Internet nach homöopathischen Ärzten suchen

Mit diesen Qualitätsforderungen geht der Zentralverein deutlich über das hinaus, was die offizielle Standesvertretung der Ärzte von entsprechend spezialisierten Kollegen fordert: Die Ärztekammer verlangt für die Verleihung der Zusatzbezeichnung „Homöopathie“ eine erheblich geringere Weiterbildung. Wer einen Homöopathen mit einer möglichst guten fachlichen Qualifikation sucht, sollte sich an den Richtlinien des DZVhÄ orientieren. Auf der Website www.welt-der-homoeopathie.de gibt es eine Suchmaschine des Zentralvereins. Hier finden Interessierte qualifizierte Mediziner mit Homöopathie-Diplom.
Foto: djd/Deutscher Zentralverein Homöopathischer Ärzte e.V.