Welche Wege gibt es, dem Burn-out vorzubeugen?

Bild Wellness Urlaub14 Tage am Meer oder in den Bergen – und danach beginnt die alte Tretmühle von neuem: Millionen von Deutschen gelingt es in der schnellen Arbeitswelt längst nicht mehr, im Kurzurlaub die Akkus aufzuladen und sich anschließend wieder voller Energie dem Alltag zu stellen. Dies fördert die Gefahr eines Burn-outs, und so verwundert es nicht weiter, dass seit einigen Jahren der Begriff Sabbatical die Runde macht und auch Unternehmen beginnen, sich dafür zu interessieren. Ursprünglich waren es amerikanische Universitätsprofessoren, die das Sabbatical in die neuzeitliche Arbeitswelt brachten: Sie nahmen sich ein Semester frei, um ausschließlich zu forschen.

In Unternehmen bedeutet es, dass sich Arbeitnehmer eine Auszeit von drei Monaten bis zu einem Jahr gönnen, manche sogar noch länger. Prominente haben es vorgemacht, wie etwa Harald Schmidt, der ein Jahr um die Welt gereist ist. Wer es schafft, eine solche Auszeit XXL zu nehmen, um beispielsweise seine Abenteuerlust auszuleben, der verfügt oft anschließend über neue Energie, um seinen Job wieder mit Freude auszuüben. Aber nicht jedem erlauben es die Lebensumstände, so lange wegzubleiben.

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Was tun, wenn Chef oder Partner nicht mitspielen?

Es gibt auch im Alltag eine Vielzahl kleiner Maßnahmen, um das Leben zu entschleunigen. Ganz nach persönlicher Vorliebe kann man Musik hören oder spazieren gehen, gemeinsam essen, ein Buch lesen oder ein Nickerchen machen. Daneben gibt es natürliche Wege, um die Nerven auf stressige Zeiten vorzubereiten. So empfiehlt beispielsweise die Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Sabine Schäfer eine sechswöchige Kur mit Neurodoron (von Weleda, erhältlich in der Apotheke): „Was die Inhaltsstoffe betrifft, so hilft beispielsweise Gold, zur inneren Mitte zurückzufinden. Kalium phosphoricum weckt die Lebenskräfte, Ferrum-Quarz festigt die Nerven und unterstützt den Stoffwechsel. Dadurch sollen die für das Nervensystem wichtigen Nahrungsbausteine dort ankommen, wo sie für die Nerven gebraucht werden.“


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