Asunción: Die erste Operation an einem Fötus innerhalb des Mutterleibes ist erfolgreich in Paraguay durchgeführt worden. Der Eingriff wurde im Zentralkrankenhaus des Fürsorgeinstituts, IPS, an einem Baby vorgenommen, das an einer Sklerodermie an der rechten Lunge litt. Nach Angaben des Arztes, Miguel Angel Ruotti Cosp, treten bei einer Sklerodermie Verhärtungen auf der Lunge auf. Bei dem ungeborenen Kind im Leib einer 25 jährigen Mutter hatten sich die Verhärtungen bereits auf die ganze rechte Seite der Lunge ausgedehnt. Wäre das Baby in diesem Stadium geboren, hätte es grosse Atemschwierigkeiten gehabt und sei wahrscheinlich in Folge der Verformung gestorben. Die Intervention bestand laut Ruotti darin, der Lunge des Ungeborenen eine Substanz zuzuführen, die dazu führt, dass die Verhärtungen kleiner werden und bei der Geburt verschwinden. Das Medikament wird von Blutkreislauf-Chirurgen normalerweise dazu verwendet, Krampfadern zu verkleinern. Es ist das erste mal in der Geschichte Paraguays, dass ein solcher Eingriff an einem ungeborenen Kind vorgenommen wird. Auf lateinamerikanischer Ebene ist es die vierte Operation dieser Art.
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