Lasergerät für die Augenklinik Freiburg

AugenlaserDie Uni-Augenklinik hat ein neues Lasergerät in Betrieb genommen, dass dem modernsten Stand der Technik entspricht. Mit dem Gerät ist nach Angaben der Uni vor allem bei Hornhaut-Transplantationen eine schonendere Behandlung als bisher möglich.

Mit dem sogenannten Sekundenlaser lässt sich Gewebe extrem exakt und praktisch ohne Wärmeentwicklung schneiden. Neu ist, dass die Energie des Laserstrahls nicht zwangsläufig an der Oberfläche der Hornhaut, sondern in einer genau vorher bestimmbaren Tiefe im Inneren der Hornhaut entladen werden kann. Stufenschnitte in allen Richtungen ermöglichen nach Ansicht von Experten ein sehr viel besseres Einwachsen fremder Hornhaut, die für Patienten in der Hornhautbank der Universität vorgehalten werden. Das neue Gerät bietet auch eine höhere Genauigkeit in der Behandlung von Fehlsichtigkeiten. Der Chef der Augenklinik spricht von einer Revolution in der Hornhautchirurgie. Der Sekundenlaser hat 400 000 Euro gekostet und konnte mit Hilfe der Deutschen Forschungsgesellschaft angeschafft werden.

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