Das Bewegungsverhalten der Kinder nimmt immer mehr ab

Sport Wellness ReiseEs ist schon alarmierend, dass sich die Kinder immer weniger bewegen. Zu diesem Ergebnis kam die sogenannte KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (www.kiggs.de). Etwa drei Viertel der Jungen und Mädchen zwischen drei und zehn Jahren sind mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv. Etwa jedes vierte Kind in diesem Alter treibt nur unregelmäßig und jedes achte Kind nie Sport. Aus der Altersgruppe der 11 bis 17-jährigen wird die aktuelle Empfehlung, an den meisten Tagen der Woche sportlich aktiv zu sein, nur von jedem vierten Jungen und jedem sechsten Mädchen erreicht.

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Schulkinder sind Sitzkinder

Eine gravierende Änderung erfährt das natürliche Bewegungsverhalten der Kinder mit der Einschulung. Ein Großteil des Schulalltags wird im Sitzen verbracht – hinter der Schulbank, im Bus auf dem Nachhauseweg und bei den Hausaufgaben. Zudem schwinden gerade in den Großstädten immer mehr Bewegungsräume und Spielmöglichkeiten für Kinder. Auch sind viele Eltern aus Zeitmangel oder logistischen Gründen nicht in der Lage, ihre Kinder an regelmäßigen Terminen in einen Sportverein zu bringen. Eine fatale Entwicklung, denn medizinischen Studien zufolge leiden immer mehr Schulkinder unter Haltungsschäden. Viele haben Gleichgewichtsprobleme, Rückenschmerzen oder Übergewicht.

Jung mit Alt bewegt sich gern

Helfend eingreifen könnten hier beispielsweise die Großeltern. Sie verfügen oftmals über mehr Zeit und Geduld als die Eltern. In der Tat lieben Kinder Oma und Opa auch deshalb so heiß und innig, weil die älteren Herrschaften nicht mehr die Alltagslast der Kinderversorgung tragen und sich daher den Enkeln meist deutlich entspannter widmen können als ehemals den eigenen Kindern. Oft fehlt ihnen allein auch die Motivation zur Bewegung. Also warum nicht mit den Enkeln gemeinsam ein wenig Sport treiben? Ein Sportprogramm für alle Altersstufen, das zu Hause leicht durchzuführen ist, bietet beispielsweise die bundesweite Bewegungsinitiative der Deutschen BKK.

Der Bildschirmschoner als Trainingscoach

Die „Bewegungshäppchen“ sind leicht verständlich und für Jung und Alt problemlos durchzuführen. Ein guter Einstieg sind fünf Minuten täglich. Es wird bald die Lust auf mehr kommen, aber das sollte in die richtige Zeitplanung reinpassen. Wenn man sich zu viel vornimmt und es nicht schafft, macht der Frust einem das Leben schwer. Damit es nicht langweilig wird und vor allem auch, damit im hektischen Alltag die Übungen nicht in Vergessenheit geraten, finden Bewegungswillige auf der Fitnesswebsite einen Bildschirmschoner zum Download sowie ein PDF mit zahlreichen weiteren Übungen.

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Quelle: djd