Tipp: Bei Badezusätzen auf hohen Pflege-Anteil achten

Frau beim BadenEs klingt zwar nicht logisch, aber es stimmt: Kontakt mit purem Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit und trocknet sie aus, denn das Wasser löst den dünnen Säureschutzmantel und weicht die obersten Hornschichten auf. Die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit kann so nach außen dringen. Dabei gilt: Je wärmer das Wasser, desto schneller läuft dieser Austrocknungsprozess ab.

Gesunde Haut regeneriert sich zwar von selbst, so dass die Schutzfunktion nach ein bis zwei Stunden wieder aufgebaut ist, „dennoch sollten gerade beim Baden rückfettende Zusätze verwendet werden“, rät Dr. Stefan Henke, Leiter Forschung und Entwicklung bei tetesept. „So lässt sich ein entspannendes Wannenbad in vollen Zügen genießen, ohne die Haut zu belasten.“

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Beim Einkauf sollte deshalb besonders darauf geachtet werden, dass die Badezusätze einen hohen Anteil pflegender Essenzen und pflanzlicher Öle enthalten. „Dank ihrer hautverwandten Struktur spenden etwa Badezusätze mit patentierten Bade-Liposomen der Haut sogar nachhaltig Feuchtigkeit und intensive Pflege. Wichtig ist zudem“, so Dr. Henke, „nicht zu heiß und nicht zu lange zu baden und sich anschließend gut abzutrocknen.“ Geeignete Badezusätze – wie Öl-, Schaum-Öl- und Cremebäder mit besonderen Rückfettern – gibt es in Drogerien, Verbrauchermärkten und Apotheken.
Foto: djd/tetesept