Karies und Übergewicht – dank Süßstoffen keine Chance!

Bild AbnehmenKariöse Zähne und Übergewicht haben bei Kindern oft dieselbe Ursache: Zu viele süße Naschereien machen es den Kariesbakterien leicht, die Zähne zu schädigen. Obendrein machen sich die Leckereien schnell in Form überzähliger Pfunde bemerkbar. Nicht zu unterschätzen ist, dass starkes Übergewicht schon im Kindes- und Jugendalter unter anderem zu Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann und damit das Risiko für die Entstehung von Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöht ist.

Süßstoff zum Streuen passt gut zu Obst oder Müsli.
Foto: djd/Süßstoff-Verband e.V.

Die Kalorienbilanz muss stimmen

Ist das Übergewicht da, kann nur eine Reduktion der Kalorienaufnahme mit gleichzeitig ausreichender Bewegung helfen. Doch wo es selbst Erwachsenen nicht leichtfällt, auf Süßes zu verzichten und mehr Sport zu treiben, ist das für Kinder ungleich schwerer. Schließlich ist dem Menschen die Vorliebe für süßen Genuss angeboren. Sehr hilfreich sind zum Beispiel Getränke mit Süßstoff. Sie sind schmackhaft, kalorienarm und durstlöschend und helfen Übergewicht zu kontrollieren und zu reduzieren.

Im Rahmen eines insgesamt ausgewogenen Speise- und Bewegungsplans eingesetzt, können Süßstoffe bei der Kalorieneinsparung helfen. Auf www.suessstoff-verband.de finden Eltern Rezepte für Süßspeisen und Gebäck. Im Handel gibt es zudem Lightgetränke und zuckerfreie Süßwaren.

Gesunde Zähne – strahlendes Lachen

Je häufiger und länger die Zähne mit Zucker oder anderen Kohlenhydraten in Berührung kommen, umso eifriger werden die Bakterien im Mund. Wie schnell und gründlich die entstehenden Säuren ihr zerstörerisches Werk verrichten, das hängt auch davon ab, in welchem Allgemeinzustand die Zähne sind und wie sorgfältig sie gepflegt werden.

Da Süßstoffe frei von vergärbaren Kohlenhydraten sind, liefern sie den Mundbakterien keinen Nachschub für die Säureproduktion. Speisen und Getränke mit Süßstoff vermindern deshalb das Kariesrisiko.