Die Schilddrüse ist nur so klein wie eine Walnuss – dennoch hat sie beachtlichen Einfluss auf das Wohlbefinden. Das schmetterlingsförmige Organ trägt maßgeblich zur Steuerung des Hormonhaushalts bei. Eine Entzündung kann das Gleichgewicht der Drüse empfindlich stören. Die auch als Thyreoiditis bezeichnete Erkrankung kann akut durch Bakterien oder durch Viren (subakut) hervorgerufen werden. Am häufigsten tritt die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis auf, bei der körpereigene Antikörper gegen die Schilddrüse aktiv werden und zu einer Schädigung der Schilddrüsenzellen führen. Langfristig kann es zu einer Zerstörung des Gewebes und einer Schilddrüsenunterfunktion kommen.
Schilddrüsenentzündungen lassen sich von außen nicht erkennen.
Foto: djd/Cefasel
Weiter lesen »
Lesetipps: Bakterien



Mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt – viele Frauen kennen Stimmungsschwankungen aus ihrem Monatszyklus. Treten solche diffusen Gemütslagen mit Reizbarkeit und depressiven Verstimmungen häufiger auf, denken sich vor allem Frauen unter 50 zunächst nichts dabei. Erst wenn die Monatsblutung unregelmäßig wird, Konzentrationsprobleme, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen hinzukommen, wird in Betracht gezogen, dass möglicherweise der Beginn der Wechseljahre hinter den Beschwerden stecken könnte.
Der russische Romanautor Dostojewski sagte einst: “Wer den Alltag meistert, ist ein Held.” Auch und gerade in der modernen Zeit hat dieser Ausspruch seine Berechtigung, denn der Alltag hat es in sich. Beim Zeitungsholen den Knöchel verstauchen, das Schienbein am Esstisch stoßen, in der glitschigen Duschkabine ausrutschen: Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz ereignet sich immerhin alle sechs Sekunden ein Heim- und Freizeitunfall. Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen – oft sind die Beschwerden zwar harmlos, halten ohne die richtige Behandlung aber wochenlang an und schränken die Bewegungsfreiheit ein.