Migräne und der Versuch, sie zu heilen, ist offenbar so alt wie die Menschheit. Steinzeitmenschen schabten ein Loch in die Schädeldecke, um so die darunter vermuteten “Kopfschmerzdämonen” zu befreien. Im Mittelalter peinigte man Migränepatienten mit “reinigenden” Aderlässen.
Das Leiden kann alle Altersgruppen treffen und kommt am häufigsten zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr vor. Frauen haben doppelt so oft dieses quälende Kopfweh wie Männer.
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Lesetipps: Homöopathie



Vor allem bei chronischen Erkrankungen kann die Homöopathie heute viel erreichen. Eine Besserung wird hier auf sanfte Weise erzielt – mit Mitteln, die Körper und Seele nicht zusätzlich belasten, sondern die Selbstheilungskräfte der Patienten in Schwung bringen. Das funktioniert aber nur dann, wenn hinter der Behandlung qualifizierte Fachkräfte mit der entsprechenden Ausbildung stehen. Doch Homöopathie ist kein geschützter Bereich des Gesundheitswesens. Wer nur nach einem “Homöopathen” Ausschau hält, kommt mit etwas Glück zu einem guten homöopathischen Arzt. Mit etwas Pech gelangt er stattdessen zu einem selbst ernannten “Experten”, der statt auf ein langjähriges Medizinstudium nur auf einen mehrwöchigen “Schnellkurs” verweisen kann.